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1 Lesenswertes am Di Nov 04, 2014 8:02 am

Pogboom

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Hier ein interessantes und vor allem objektives Interview mit einem Deutschen Journalisten, welcher in Florenz wohnt und den italienischen Fussball kennt.

Er spricht über die Stadien, das negative Image der Serie A, das Problem der Mannschaften um international zu reüssieren und die Vergangenheit und Zukunft.

Link zum Artikel

Ist kein kurzes Interview, aber es lohnt sich wirklich es zu lesen! Gerader die Vergleiche mit der BuLi sind gut gewählt!

2 Re: Lesenswertes am Di Nov 04, 2014 11:09 am

*Sabu*

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Danke dir für den Tipp Daumen


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3 Re: Lesenswertes am Di Nov 04, 2014 11:57 am

Manuel86


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Bin etwas erstaunt, dass Goal einen guten Bericht zur Serie A veröffentlicht.
naja, vl ist dies die Trendwende bei Goal

4 Re: Lesenswertes am Di Nov 04, 2014 6:22 pm

JuveFan1995

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ja den bericht habe ich heute auch schon gelesen. Er hat größtenteils recht, außer das Argument mit der Vereinswahl der Fans ist sehr schwach, denn in der Bundesliga ist man nicht immer für das Team wo man geboren ist bzw. wo man in der nähe wohnt, denn ich z.B. lebe in der nähe von Hannover und trotzdem sind sie alle Bremen, Dortmund und Bayern Fans.

Dort gehen sie auch nach den erfolgreichsten Mannschaften.
(außer Werder )

5 Re: Lesenswertes am Mi Nov 12, 2014 10:21 am

Pogboom

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Robert und ich

Toller Text von Florian Fromlowitz, der über seine Zeit mit und nach Robert Enke schreibt.
Ich habe selten einen solch tollen Text in der Fussballwelt gelesen.

6 Re: Lesenswertes am Do März 26, 2015 12:46 pm

Pogboom

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Stephan Lichtsteiner hat ein interessantes Interview gegeben, wobei er sich zwar nur ganz am Rande zu Juve äussert. Interessant ist aber seine Meinung zu den Medien im Allgemeinen,

Für die, die es interessiert, steht auch einiges interessantes zur Schweizer Nationalmannschaft dabei.

Hier noch der Link: Interview Stephan Lichtsteiner bei 20min.ch

Viel Spass beim lesen!

20min.ch schrieb:
Stephan Lichtsteiner, die Titelverteidigung ist der Juve mit 14 Punkten Vorsprung auf die AS Roma 10 Spieltage vor Schluss kaum mehr zu nehmen, und in der Champions League stehen Sie im Viertelfinal. Besser kann es wohl nicht laufen, oder?
Das ist heute so, kann aber morgen schon wieder ganz anders sein. Im Fussball ist es so, dass du Titel gewinnen musst. Tust du es nicht, ist gleich alles schlecht. Aber das ist unmöglich. Vor allem in der Champions League ist die Konkurrenz so gross, dass du halt im Achtelfinal ausscheiden kannst und dann sollte man nicht negativ über die Verlierer schreiben, sondern positiv über die Klubs, die sich gegen Qualität durchgesetzt haben.

Sie beklagen mangelnde Wertschätzung?
Nein, sondern die negative Einstellung. Wenn ich die News schaue, sehe ich nur negative Schlagzeilen. Ich lese da zum Beispiel «Blamage für den SCB». Dabei sollten die Medien doch in erster Linie honorieren, dass es der HCD super gemacht hat! Wir reden vom Halbfinal in der viertbesten Hockeyliga der Welt...

Weil die Menschen heutzutage vielleicht so gestrickt sind und sich Bad News besser verkaufen?
Wenn das unsere Einstellung ist, dann sind wir auf einem falschen Weg. Mir persönlich geht es doch nicht besser, wenn ich schlechte Nachrichten über andere lese!

Sie sind so lange Fussball-Profi, regen Sie sich über derartige Meldungen noch auf?
Ich rege mich nicht auf. Aber es beschäftigt mich, und ich denke, dass es an der Zeit wäre, umzudenken. Heute und hier geht es mir gut und alles läuft gut, aber sollten wir gegen Estland verlieren, ist wieder alles schlecht und nicht nur dieses eine Spiel oder eine Szene im Spiel.

Sie denken doch nicht an eine Niederlage?
Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. Aber ich gehe davon aus, dass der Rasen zu dieser Jahreszeit und Witterung nicht tipptopp sein wird, was eher den Esten zugutekommen dürfte als uns. Wir müssen dazulernen, und gescheite Menschen lernen nicht nur aus Niederlagen, sondern auch aus Siegen. Wenn man den 4:0-Sieg gegen Litauen im November gesehen hat, muss man zugeben, dass es bis zum 1:0 harzig war und wir sehr viele Chancen vergeben hatten. Aber wir haben die Qualität und viele Spieler sind derzeit in Topform.

Den Eindruck, immer in Topform zu sein, vermitteln auch Sie: Ein Aussenläufer, der unermüdlich die Linie rauf- und runtertigert. Sie sind 31 Jahre alt und haben einige Rücktrittswellen – auch in der Nati – erlebt. Sind Ihnen auch schon Gedanken dazu gekommen, wegen der Belastung (Liga, Europacup und Nati) der Schweiz den Rücken zu kehren?
Nein, das Nationalteam bedeutet mir sehr viel. Für mich ist wichtig, was mit der Nationalmannschaft läuft. Wichtig ist mir darum auch, dass wir auf die sogenannten Identifikationsfiguren aufpassen, weil wir nicht mehr wirklich viele von diesen haben. Das ist kein Votum gegen meine Mitspieler mit Migrationshintergrund, verstehen Sie mich nicht falsch, das sind alles tolle Jungs und Superfussballer, aber auch Spieler wie Barnetta und Schwegler, die über Jahre ihre Leistungen bringen, sind für die Nati wichtig. Fürs Team und für die Fans.

Sie denken aber nicht, dass die Schweiz auf die Qualität dieser Spieler mit Migrationshintergrund verzichten kann?
Wie gesagt: Das sind alles tolle Jungs, hervorragende Fussballer und sie bringen für die Schweiz Leistung. Sie haben Qualitäten und der Schweizer Fussball profitiert von ihnen. Aber ich hatte gehofft, dass es trotzdem Platz hat im Aufgebot für Barnetta und Schwegler.

Das klingt nach Kritik am Trainer?
Nicht Kritik, nur nach einer anderen Auffassung. Er ist der Chef und er entscheidet auf der Grundlage seiner Informationen und Analysen, was passiert. Ich bin der Aussenverteidiger, der seinen Job machen und möglichst viel zum Erfolg des Teams beitragen muss. Aber zum Glück haben wir ja Meinungsfreiheit und ich denke, dass man das Thema auch mal sachlich ansprechen darf.

7 Re: Lesenswertes am Do März 26, 2015 3:48 pm

*Sabu*

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Danke dir


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Pogboom

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20min.ch schrieb:Stephan Lichtsteiner, in der Serie A hat Juve acht Runden vor Schluss 12 Punkte Vorsprung auf Lazio. In der Champions League stehen Sie im Viertelfinal. Läuft es Ihnen so gut wie nie?
Für Juventus läuft es seit Jahren gut und es geht ständig vorwärts. Aber das ist heute so und morgen kann es wieder anders sein. Man muss das geniessen, aber immer weiter arbeiten und sich nie zurücklehnen.

Geht es einem italienischen Klub mit der Champions League ein bisschen besser als sonst?
Man darf das nicht gesondert betrachten. Denn vor zwei Jahren waren wir gegen die Bayern auch im Viertelfinal und sind ausgeschieden. Die Enttäuschung und Unzufriedenheit waren riesig. In Italien kriegt man von aussen so viel Druck. Du musst praktisch alles gewinnen, um dir Respekt zu verschaffen. Und das ist unmöglich, wenn man sieht, welche Mannschaften in der Champions League dabei sind. Darum sollte man weniger darüber diskutieren, ob ein Ausscheiden in den Viertelfinals gut oder schlecht ist, sondern sich darüber freuen, dass man bei derart viel Konkurrenz überhaupt noch dabei ist.

Was Juve gegen Dortmund im Achtelfinal souverän geschafft hat.
Es sind meist kleine Episoden, die ein Spiel entscheiden können. Auch die Tagesform ist ein Faktor und man muss das berühmte Quäntchen Glück haben. Denn man spielt gegen Konkurrenz, die ausnahmslos sehr gute Kader und Trainer hat. Es ist auch nicht so, dass jetzt die Premier League plötzlich schlecht ist, nur weil in den Viertelfinals kein Team mehr dabei ist.

Trauen Sie Juve gar zu, die Champions League zu gewinnen?
Man weiss, wie schwierig es ist, die Champions League zu gewinnen. Man träumt davon und macht alles dafür. Aber dann gibt es da Vereine, die finanziell mehr Möglichkeiten haben als Juventus, die seit Jahren viel Geld ausgeben, um den Titel zu holen – wie zum Beispiel Real Madrid. Ich habe unlängst ein Interview mit Karl-Heinz Rummenigge gelesen, der sagt, dass für Bayern München die Meisterschaft und der Cup das Ziel und die Champions League der Traum ist. Und da reden wir vom FC Bayern München, der mit Real Madrid und Barcelona der derzeit beste Klub der Welt ist!

Können Juve oder genauer gesagt der italienische Fussball da mithalten?
Es ist noch nicht so lange her, dass ein italienischer Klub die Champions League gewonnen hat. Ich erinnere an Inter Mailand 2010.

Das ist fünf Jahre her und fünf Jahre sind im Fussball eine lange Zeit.
Aber wie lange hatte Real vor dem letzten Titel nicht gewonnen?

12 Jahre ...
Eben. Aber Real, PSG oder Manchester City geben pro Jahr x Millionen aus, um die Champions League zu gewinnen. Das hat nichts mit einer Liga zu tun! Champions League steht für sehr hohes und sehr schwieriges Level. Die Bayern waren dreimal im Final, ehe es 2013 wieder einmal zum Sieg gereicht hat. So haben sie ein Endspiel gegen Chelsea verloren, wie sie wahrscheinlich von zehn Duellen höchstens einmal verlieren.

Und Sie gehören zu den Spielern, die Titel sammeln.
Ich spiele, um Titel zu gewinnen! Für mich ist wichtig, dass ich mit mir zufrieden bin, weiss, dass ich alles gemacht habe und den Leistungsausweis erbringen kann. Ich hoffe, es kommt noch mehr dazu, denn ich bin extrem ehrgeizig. Das schönste Kompliment an mich ist, dass es wenige Spieler gibt, die gern gegen mich spielen.

Der nächste Gegner, den es auf dem Weg zum Titel zu eliminieren gilt, ist am Dienstag die AS Monaco. Machbar?
Alles ist machbar, aber mit dem grössten Respekt gegenüber dem Gegner. Wir hätten im Viertelfinal auch einen vom Namen und Papierform her stärkeren Gegner zugelost bekommen können. Doch wir sind uns alle bewusst, dass es zwei ganz schwere Spiele werden. Wer in den Viertelfinals der Champions League steht, hat schon sehr, sehr viel geleistet und enorme Qualität bewiesen. Wir müssen und werden alles daran setzen, um in den beiden Spielen die Differenz zu schaffen, die den Ausschlag dafür gibt, dass sich Juventus für die Halbfinals qualifiziert.

Quelle: 20min.ch

9 Re: Lesenswertes am Mi Mai 06, 2015 7:01 am

Pogboom

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Warum wir Andrea Pirlo so lieben

Schöner Artikel von 11Freunde! Absolut Lesenswert, im Gegensatz zu den Kommentaren. Trolle, überall Trolle! Oder eben Neider!

Juveflaggelogo

10 Re: Lesenswertes am Mi Mai 06, 2015 12:04 pm

Pogboom

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Alex Raack - 11Freunde.de schrieb:

Fahr nach Hause, Superstar!



Giorgio Chiellinis Grätsche gegen Cristiano Ronaldo mag unfair gewesen sein – war aber auch wahnsinnig schön.

Dinge, die Giorgio Chiellini vermutlich in seiner Freizeit tut, um sich vom harten Alltag eines Profi-Verteidigers zu entspannen:

- leer stehende Häuser einreißen
- kaputte Straßen mit dem Presslufthammer bearbeiten
- Mett produzieren

Der Glatzkopf von Juventus Turin ist ein Mann fürs Grobe. Gegen Real Madrid warf sich der 1,87-Meter-Mann so enthusiastisch in die Zweikämpfe gegen die hoch gehandelte Offensive, dass er irgendwann mit Turban über den Rasen stiefelte – bei einem Zusammenprall mit Gareth Bale hatte sich Chiellini eine blutende Wunde über dem Auge zugezogen.

Gegen Ronaldo, die teuerste Zielscheibe der Welt

So ein Turban scheint die ganz Harten der Branche erst richtig anzustacheln. Unvergessen, wie sich Dieter Hoeneß einst trotz eines durchgesifften Verbandes weiter in die hohen Bälle schmiss und tatsächlich noch einen Treffer im Pokalfinale 1982 für seine Bayern erzielte. Natürlich war es damals ein Kopfball. Unvergessen, zumindest in Italien, dürfte seit Dienstagabend auch eine Aktion von Giorgio Chiellini geworden sein. Natürlich war es eine Grätsche.

Nicht gegen irgendwen. Sondern gegen Cristiano Ronaldo, die teuerste Zielscheibe der Fußball-Welt. Kein Verteidiger zwischen Kreisklasse und Champions League, der sich nicht schon auf nassem Rasen in den Portugiesen grätschen sah. Nicht, um den Superstar zu verletzen. Aber einen mitgeben wird ja wohl noch erlaubt sein.

Und so sah sich Chiellini kurz vor dem Schlusspfiff im feuchten Traum eines jeden Defensivspielers: Ein Vorsprung, den es über die Zeit zu retten gilt; ein zerpflügter, aber immer noch rutschiger Rasen; ein von der Seite heranrasender Cristiano Ronaldo. Auf Höhe der Mittellinie, nahe am Seitenaus, also auf der perfekten Bühne für ein solches Tackling, fuhr Chiellini seinem prominenten Gegenspieler formvollendet in die Parade. Er verpasste zwar den Ball, traf Ronaldo aber nur so hart, dass der sich unverletzt vom Rasen erheben konnte.

Ach, war das schön!

Der blutbefleckte Turban, Chiellinis hakennasige Grobkörnigkeit, ein abgekämpftes, grasverschmiertes Halbfinal-Gesicht – und dazu dieser kompromissloser Zweikampf mit einer klaren Message: Fahr nach Hause, Superstar, das Spiel ist verloren! Ein kleine, etwas schmutzige Heldentat war das. Ein waagerechter Gruß an all die Arbeitspferde, notorischen Manndecker und Türme in der Schlacht. Die schießen keine schönen Tore, können sich nicht so spektakulär bewegen, versprühen keine Magie mit dem Ball am Fuß.

Aber sie können solche Grätschen.

11 Re: Lesenswertes am Do Mai 07, 2015 5:45 am

nan_dos


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Top!!

12 Re: Lesenswertes am Mi Jun 24, 2015 7:51 am

Pogboom

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Eine ganz interessante Geschichte und eine ebenso interessante wie kontroverse Herangehensweise eines Fussballclubs aus Dänemark zusammen mit einem erfolgreichen englischen Sportwetter.

Midtjyllands Fußball-Revolution - Moneyball im Niemandsland

13 Re: Lesenswertes am Mi Jun 24, 2015 10:02 am

*Sabu*

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Danke Daumen


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